Auslands-Tierschutz
 

Hunde werden in so genannten "Urlaubsländern" nicht als Freund des Menschen geschätzt, wie das z.B. in Deutschland der Fall ist  - sie genießen keinerlei Respekt und sind meist nur dazu da, ihren Zweck zu erfüllen wie z.B. auf Haus- und Hof  aufzupassen, um bei der Jagd zu helfen etc.. Während dieser Leidensjahre fristen sie ihre Zeit oft nur an der Kette im Freien oder in einem Zwinger. Da weder die Hündinnen noch die Rüden kastriert werden und sie oft gemeinsam ihr Schicksal teilen, vermehren sie sich unkontrolliert und der Nachwuchs wird dann in den meisten Fällen getötet, verschenkt oder einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen.

Besonders nach der Jagdsaison spielen sich dramatische  Szenen ab. Die treuen Gefährten werden, nachdem sie oft Jahre lang alles für Ihren Herrn getan haben von genau diesem auf grausame Art und Weise getötet. Manchmal durch Erschießen, aber meistens werden sie traditionell stranguliert!

Aber es geht auch noch grausamer, denn manchmal findet man auch Tiere, die wurden entweder einfach in tiefe Brunnen geworfen, mit Säure übergossen, angezündet oder mit Absicht überfahren und noch andere unvorstellbare Methoden. Bis es jedoch soweit kommt, werden die Tiere vernachlässigt und oft misshandelt, ja sogar sexuell missbraucht.

Werden sie von ihren Herrchen "nur" auf die Straße geworfen gehören sie also noch zu den Glücklichen. Während der harten Zeit auf der Straße sind sie aber wieder in Gefahr, denn den Menschen dort sind die streunenden Hunde lästig und so droht den Tieren auch dort der Tod. Manchmal werden sie dann aber von Hundefängern eingefangen, die sie in die Perreras bringen. Dies sind aber keine Tierheime, wie wir sie kennen. Sie werden meist auch nicht von den Behörden geleitet, sondern von privaten Investoren, die mit diesen armen Kreaturen auch noch Geld verdienen wollen, denn die Gemeinde zahlt für jeden Hund eine so genannte Kopfprämie.

Meldet sich innerhalb 21 Tagen niemand der die Hunde haben möchte, ob jetzt der alte oder ein neuer Besitzer, werden die Hunde getötet. Nach 3 Wochen wenig artgerechter Haltung, werden regelrechte Massentötungen durchgeführt. Dabei interessiert es niemanden, ob es süße Welpen, gesunde erwachsene Hunde oder ältere Hunde sind und auch Rassehunde sind oft unter den Getöteten.

Mittlerweile gibt es auch Perreras, in denen sie nicht nach 21 Tagen automatisch die Hunde töten. Wegen der längeren Aufenthaltsdauer in diesen Perreras, haben die Hunde eine größere Chance gerettet und vermittelt zu werden, aber irgendwann sind auch die Kapazitäten einer solchen Perrera erschöpft und dann beginnt wieder das Töten und die ersten die dran glauben müssen, sind große Hunde, ältere und Welpen.

Wir möchten nicht zusehen, wie unschuldige Tiere, die durch die Dummheit der Menschen dort gelandet sind, wo sie jetzt sind, leiden müssen und auf grausame Art und Weise sterben. Wenn Sie also auf den Tierschutz-Seiten einen Hund entdecken sollten, dem Sie gerne ein zu Hause schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei dem Verein. Jeder Hund der durch Ihre Hilfe aus dieser Hölle gerettet werden kann, bedeutet eine neue Chance für einen Anderen, der jetzt noch in der Perrera oder auf der Straße sitzt.

Der Sinn und Zweck des Auslandstierschutzes ist es nicht, massenweise Hunde nach Deutschland zu holen! Die Vereine, mit denen die Katzennothilfe zusammen arbeitet, machen sehr viel Tierschtz vor Ort! Es werden z.B. Tierheime gebaut und unterstützt, die nicht der staatlichen Aufsicht unterliegen, sondern mit Spenden und Patenschaften finanziert werden. Dort wird auch nicht getötet! Es wird versucht die Hunde im eigenen Land zu vermitteln, was nicht immer sehr leicht ist. Natürlich werden auch Hunde nach Deutschland vermittelt, sonst haben viele Tiere absolut keine Chance! Auch werden Kastrationsprojekte durchgeführt und die Bevölkerung aufgeklärt und sensibilisiert. Dies kann aber nicht ohne Spenden finanziert werden!

Mehr Infos bekommen Sie bei folgenden Vereinen:

- www.ProDogRomania.de

- www.proanimalwelfare-hamburg.de

 

Getötete Strassenhunde

 

Warum sollte man sich im Auslandstierschutz engagieren, wenn es auch hier zu Lande Tiere in Not gibt? Haben wir hier in Deutschland nicht genug Hunde und Katzen, die Hilfe benötigen?

Das ist eine der häufigsten Fragen, mit denen wir Auslandstierschützer konfrontiert werden. Auch unsere deutschen Tierheime sind überfüllt, so die gängige Argumentation.

Doch diese Frage stellen zumeist Leute, die noch nie das unvorstellbare Leid der Tiere in südlichen und osteuropäischen Ländern mit eigenen Augen gesehen haben. Denn würden sie es sehen, könnte dieser Anblick Sie nicht kalt lassen.

Haben Sie schon einmal gesehen, wie Kinder mit einem Katzenbaby wie mit einem Fußball spielen? Oder schon einmal gesehen, wie Schüler einen Hund verprügeln? Oder wie Otto Normalbürger einen zutraulichen Hundewelpen absichtlich anschießt? Oder vielleicht haben Sie bereits beobachtet, wie eine alte Oma die neugeborenen Kätzchen auf ihrem Hof in einer Plastiktüte packt und in dem nahe liegenden Fluss ertränkt?

Ein „Klassiker“ in diesen Ländern der uns schon allzu oft begegnet ist: Tiere werden angefahren und liegen gelassen. Warum anhalten? Es ist ja schließlich nur eine Katze oder eben nur ein Hund.

Warum sollte man diesen Tieren nicht ein würdevolles Leben ermöglichen????

Straßentiere auf der ganzen Welt erleiden ein qualvolles und gefährliches Dasein. Viele Hunde vegetieren jahrelang an einer kurzen Kette als Wachhunde. Die tägliche Mahlzeit – eine trockene Brotrinde. Viele davon haben nicht einmal eine Hütte, kein Dach über dem Kopf, sind jeder Witterung ausgesetzt, leiden unter bitterer Kälte im Winter und glühender Hitze im Sommer.

Wenn ein Tier leidet, dann leidet es, unabhängig davon, ob es sich in Rumänien, Bulgarien, Russland, Italien, Deutschland oder irgendeinem anderen Land befindet. Es ist auch daher zweitrangig, in welchem Land Leid bekämpft wird, wichtiger ist es, dass es bekämpft wird.

Also, warum sollte man diesen armen Wesen nicht helfen?

Auch wenn deutsche Tierheime voll sind, sind die Zustände in ausländischen Isolatoren keineswegs mit denen hier zu Lande vergleichbar. Zudem hört man oftmals von Adoptanten: „Wir sind im nahe liegenden Tierheim nicht fündig geworden“. Warum sollten dann diese Menschen nicht einen netten und sozial verträglichen Hund oder eine Katze aus dem Ausland adoptieren? Dieses Tier nimmt auch keinem anderen den Platz weg, denn ansonsten hätte die Familie, die im Tierheim nicht fündig geworden ist, vielleicht gar kein Tier adoptiert oder noch schlimmer: wäre gleich zum Züchter gegangen. Nun - gibt es einen vernünftigen Grund, warum diese Menschen nicht einer gequälten Kreatur aus dem Ausland helfen sollten? Warum sollen wir nicht Tiere retten, auf die hier in Deutschland bereits ein gutes Zuhause warten?

Wir denken, solange wir Tomaten und Käse aus Holland kaufen, unser Wein aus den USA kommt, abends zum Italiener essen gehen und uns ein französisches Auto kaufen, solange unser Fernseher und die Stereoanlage aus Fernost kommen, na, solange brauchen wir uns nicht zu rechtfertigen, dass wir Tiere aus dem Ausland retten.

Auslandstierschutz ist eine undankbare AWir das -------> Streunerparadies versuchen mit all unseren kräften solchen Tieren zu kämpfen, es wäre toll wenn ihr uns auch unterstützt und ein teil der Tierrettung werdet. Kommt auf unsere FB Seite drückt gefällt mir und erfahrt mehr über unsere Arbeit ---->https://www.facebook.com/pages/Streunerparadies/168092980059727?fref=ts
Text von Streunerhilfe Bulgarien.
ufgabe. Es ist nicht immer leicht – aber bisher fanden wir immer einen Weg.

 Text von Streunerhilfe Bulgarien

 

Geben Sie Tierschutz-Tieren eine Zukunft!
 

Sach- und Futterspenden nimmt auch die Katzennothilfe entgegen!

Wir geben diese dann an die Vereine weiter, die, wenn genug zusammen gesammelt wurde, als nächstes mit einem Hilfstransport zu dem jeweilige Partnertierheim fahren.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege bei der Spedition Petersen & Bileck bedanken, die die gesammelten Sachspenden kostenlos zu den Hauptsammelstellen der Auslands-Vereine verschickt!