Wer spendet für Kimba ?!

Wir gehen mit den ewigen Spendenaufrufen sehr auf den Nerv. Aber ohne Spenden können wir nicht helfen! Das Geld reicht kaum für Futter, da auch selten Spenden für die Streunerkatzen kommen und wir daher immer wieder aus der "normalen" Kasse Futter kaufen müssen und somit für Tierarztkosten nichts mehr übrig bleibt.

 

Aber nun zu Kimba. Kimba wurde zusammen mit seinen Geschwistern und der Mutterkatze bei uns abgegeben, nachdem eine Tierfreundin die Katzen aus einem Haushalt holte, wo man sich gar nicht um die Tiere kümmerte. Die Kleinen hatten alle Katzenschnupfen. Bei Kimba, seiner Schwester Ruby und dem Bruder Barny bekamen wir den Schnupfen in den Griff. Nur beim Bruder Filou "doktern" wir leider immer noch herum. Allerdings sieht es im Moment so aus, dass die letzte Therapie gut anschlägt. Aber die ist leider auch mit hohen Kosten verbunden.

28. Juni 2016: Wir waren mit Kimba in der Tierklinik, da er uns Sorgen mit der Atmung bereitet. Er atmet zu sehr aus dem Bauchraum. Das ist oft kein gutes Zeichen. Aber er futtert und ist total schmusig. Man kann nicht sagen, dass es ihm sichtbar schlecht geht. In der Klinik wurde er abgehorcht. Da war nichts Auffälliges zu hören. Aber auf dem Röntgenbild machten zwei Schatten am Herzen Sorgen. Das Bild wurde gleich dem Herzspezialisten in der Klinik gezeigt. Der fand das auch eigenartig, konnte sich aber anhand des Röntgenbildes allein kein Urteil erlauben. So muss ein Herz-Ultraschall gemacht werden. In der Hoffnung, dass das reicht und nicht noch ein CT gemacht werden muss. Auf jeden Fall ist da irgendetwas am Herzen, was dem Kater Probleme bereitet. Wir hoffen nichts Schlimmes! Denn Kimba, der schielende weiße Kater, ist ein kleines Herzblatt! Er liebt es bei dem Menschen auf dem Bauch zu liegen, wie ein Irrer zu schnurren und zu kuscheln. Eigentlich sollte er doch nun endlich in die Vermittlung gehen, damit er und seine Schwester endlich ein schönes Zuhause bekommen! Das müssen wir nun verschieben!

11. Juli 2016: Heute waren wir mit Kimba in der Tierklinik Lüneburg zum Herz-Ultraschall. Leider wurde ein Herzfehler diagnostiziert, den man nun mit Medikamente behandeln muss. Bei dieser Erkrankung ist der Blutrückfluss im Herzen gestört und lässt es zu stark arbeiten, so dass Kimba ohne medikamentöse Hilfe nicht gut klar kommen würde. Nun wollen wir das Beste hoffen. Er bekommt Herz-Tabletten und muss in drei Wochen noch mal zum Abhorchen hin. Wir hoffen, die Medikamente helfen und erleichtern ihm das Atmen.  

 

1. August 2016: Wir waren zur Nachkontrolle mit Kimba in der Tierklinik. Leider haben die Herz-Tabletten nicht so gut angeschlagen. Er atmet immer noch schwer. Der Tierarzt meinte, dass es eigentlich eine Besserung hätte geben müssen. Er ließ zur Sicherheit ein Röntgenbild machen. Und da war leider Flüssigkeit in der Lunge zu sehen. Nun muss der arme Kimba auch noch Entwässerungstabletten bekommen. Zum Glück ist es bei Kimba so schön einfach Tabletten einzugeben. Da haben wir hier ganz andere Kandidaten ...... In zwei Wochen müssen wir dann wieder mit ihm in die Klinik zur Kontrolle. Hoffentlich sieht es dann besser aus!

16.August 2016: Nachkontrolle. Die Medikamente sollen erst mal so weiter gegeben werden. Die Entwässerungstabletten können langsam runter gesetzt werden und dann müssen wir schauen, ob sie ganz abgesetzt werden können oder auf niedriger Dosis weiter eingenommen werden müssen.

1. September 2016:Kimbas Befund ist leider nicht wirklich besser geworden. Die Dosis der Medikamente musste geändert werden. Da Kimba aber zwei mal schwere Atemnotanfälle hatte, wurde wieder ein Röntgenbild gemacht. Da war ein Schatten auf der Lunge. Man vermutet eine beginnende Lungenentzündung. Nun muss der arme Kerl auch noch zusätzlich Antibiotikum einnehmen.

13. September 2016: Nachkontrolle. Leider hat sich der Gesundheitszustand von Kimba verschlechtert. Bei einer weiteren Röntgenkontrolle zeigte das Rö-Bild, dass sich Flüssigkeit in der Lunge angesammelt hatte. Obwohl er Entwässerungstabletten bekommt. Jetzt muss auch die Dosis der Medikamente erhöht werden. Zusätzlich bekommt er ein weiteres Herzmittel. Der arme Kater muss mit seinen jungen Jahren viel mitmachen. Jetzt müssen wir abwarten, ob die neue medikamentöse Einstellung anschlägt……

22. September 2016: Wir sollten die Entwässerungstabletten langsam runter setzen. Aber mit der niedrigen Dosierung von 2 x täglich 1/4 Tablette kommt Kimba nicht gut zurecht. Er hatte wieder einen Atemnotanfall. Wir haben daraufhin die Dosierung wieder erhöht. Nun geht es ihm wieder besser. Am 27.09. ist der nächste Termin in der Tierklinik.

 

 

All diese Tierarztbesuche sind mit Kosten verbunden. Kosten, die wir uns eigentlich nicht leisten können. Aber wir wollen und müssen dem süßen Kater ja helfen! Die Frage, warum wir als Tierschutzverein so viel Geld für ein Tier ausgegeben, wird immer wieder gestellt. Aber hat nicht jedes Tier ein Recht auf ein gutes Leben?! Aber um solche „Fälle“ bewältigen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen! Auf Ihre Hilfe! Nur so können wir den Tieren helfen! Bitte helfen Sie uns dabei Kimba und auch anderen Katzen zu helfen!

Spendenkonto:

Katzennothilfe e.V.

Sparkasse Harburg-Buxtehude

IBAN: DE30 2075 0000 0090 268137

Stichwort "Kimba"


Wir bedanken uns ganz lich im Voraus für Ihre Spende!!


 

 

Rechnungen: 28.06.16 = 43,61 Euro (Erstuntersuchung + Röntgen)

                    11.07.16 = 121,58 Euro (Sonografie + Medikamente)

                01.08.16 = 88,16 Euro (Röntgen + Medikamente) 

16.08.16 = 6,88 Euro (Kontrolle)

  23.08.16 = 22,12 Euro (Medikamente)

                    01.09.16 = 130,64 Euro (Röntgen + Medikamente)

                    13.09.16 = 125,07 Euro (Röntgen + Medikamente)

                    27.09.16 = 116,84 Euro (Nachuntersuchung und Medikamente)

28.11.16 = 6,88 Euro (Kontrolle)

Spendenstatus: Frau Tiedt 80.- , Herr u. Frau Richter 40.- ,  Frau Priem 100.-, Frau Oppelaar 49,19 + 88,16 , Frau Wulf 75.-, Frau Seemnann 300.- , Herr u. Frau Helmrich 120.-

Update: Kimba ist jetzt sehr gut auf seine Medikamente eingestellt. Wir sind eigentlich ganz von den Entwässerungstabletten runter. Eigentlich deshalb, weil er sie ab und zu doch noch mal braucht, wenn er zwischendurch mal einen Atemnotanfall bekommt. Das ist seit November zum Glück nur ein mal vorgekommen. Aber Kimba kommt sonst mit den Herztabletten allein sehr gut klar. Er ist munter und spielt und tobt wie die "gesunden" Katzen. Wenn man nicht ganz genau hinschaut, merkt man nicht, dass er einen Herzfehler hat.

 

Die Besitzerin gibt die beiden Katzen nur schweren Herzens ab. Ihr 5 Monate alter Sohn hat einen Tumor und sie muss viel mit ihm ins Krankenhaus. Die Katzen waren über den Nachwuchs eh´nicht sehr begeistert, aber durch die Erkrankung des Kindes kann die Besitzerin den Tieren einfach nicht mehr gerecht werden. Die beiden Katzen leiden sehr unter den Situation. Sie reagieren schon sehr verstörrt und haben auch schon abgenommen. Die Tierärztin hat dazu geraten, die Tiere in ein gutes Zuhause abzugeben, da sich die Situation ja nicht bessern wird und die Tiere immer weniger damit klar kommen. Nun kommen ungünstigerweise auch noch Umbauten im jetzigen Zuhause dazu. Das wird die Katzen noch mehr stressen. Die Besitzerin möchte gern wissen, wo die Tiere hinkommen und auch gern den Kontakt behalten. Daran sieht man, dass sie die Katzen nicht einfach nur loswerden will.

09.03.2017: Kimba hatte wieder einen Atemnotanfall. Er fing langsam wieder an ein bisschen blau anzulaufen. Dann hatte ich den Tipp von einer FB-Freundin im Hinterkopf gehabt. Und den wendete ich dann auch an. Ich nahm Kimba an den Hinterbeinen hoch und hielt ihn einen Moment so in der Luft fest. Und das hatte tatsächlich geholfen!! Der Anfall war kurz darauf vorbei. Sonst hatten diese immer ca. eine halbe Stunde angehalten. Kimba kommt ohne Entwässerungstabletten nicht aus. Leider! dabei ging es eine Weile ohne sehr gut. Er bekommt die Tabletten nun in einer hohen Dosis und diese wird nicht wieder herunter gesetzt.

(Angelika Bergemann)

 

Sorgenkind Kimba

Ich war am 07.07.17 mit Kimba zur -Untersuchung. Diesmal war ich, weil es in Lüneburg so schwer war kurzfristig einen Termin zu bekommen, bei der Tierärztin in Eißendorf. Der Befund war sehr erschreckend! Das Herz ist so überlastet, obwohl er schon die Höchstdosierung an Medikamenten bekommt, dass es schon so "ausgeleiert" ist, dass Kimba schwer damit zu kämpfen hat. Dazu ergab das Röntgenbild, dass er auch noch so krisselige Schatten auf der Lunge hat, die auf eine tumoröse Veränderung deuten. Zu aller Letzt ergab auch noch der Bluttest, dass die Nieren verändert sind und dass Kimba Leukose positiv ist . Genau wie sein Bruder Filou. Kimba bekommt jetzt andere Medikamente. Damit wird aber auch nur versucht die Symptome zu verbessern. Fakt ist, dass Kimba nicht mehr lange leben wird! 😥 Ich bin jetzt schon ganz fertig mit meinen Nerven. Damit habe ich nicht gerechnet. Das er nicht alt werden wird war mir schon klar, aber ich bin davon ausgegangen, dass ich ihn noch ein paar Jahre haben werde. Es soll nicht so sein .....

Auch bei Kimba würden wir uns über Spenden freuen, denn die ganzen Untersuchungen haben eine Rechung von 323,15 Euro verursacht. Wir haben in letzter Zeit wieder so viel Tierarztkosten gehabt, dass es schwer ist, diese alle zu bewältigen.

Spendenkonto der Katzennothilfe:
DE30 2075 0000 0090 2681 37
Vermerk "Kimba"

Dankeschön im Voraus!

Spendenstatus: Frau Reese 10.- , Frau Oppelaar 50.- 

 

 

 

 

Tschüß Kimba

Am 19. 07.17 ist Kimba über die Regenbogenbrücke gegangen.
Es ging ihm immer schlechter. Er wollte nicht mehr fressen und als ihm die Hinterbeine wegknickten, wußte ich, dass es Zeit wird Abschied zu nehmen. Das war so hart! Zumal es nicht leichter wurde, als ich versuchte eine Tierärztin zu finden, die Kimba bei uns zu Hause erlöst. Mein Dank geht an Frau Dr. Burfeindt, eine mobile Tierärztin, die zu uns kam. Leider kam sie 5 Minuten zu spät. Da war Kimba bereits in meinen Armen eingeschlafen.

Kimba, komm gut im Katzenhimmel an! Du warst mein Herzblatt-Kater ! So süß und so lieb. Alles hast Du immer tapfer und ruhig über Dich ergehen lassen. Die vielen Medikamente, die Du schlucken musstest, hast Du immer ohne Murren genommen. Ich werde Dich vermissen! Deinen Silberblick, der einen immer schwach werden ließ, Deine Anhänglichkeit und Dein Schnurren, das Du gern in mein Ohr geflüstert hast. Ich hätte Dich so gern noch länger bei mir gehabt! Es wird lange dauern, bis die Tränen getrocknet sind. Grüß Deinen Bruder Filou und die vielen anderen Miezen!

Dein Pflegefrauchen